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Richtig Kommunizieren

Designer fürchten es, Programmierer lehnen sich süffisant zurück: Das Feedback für erstellte Arbeiten, insbesondere bei grafischen Layoutvorschlägen.

„Können wir schnell die Farben ändern?“
„Meiner Frau gefällt die Farbe nicht …“
„Also mich persönlich spricht das Design nicht an, können Sie mal eben …“

So manch ein Gestalter wacht schweißgebadet mit solchen Albtraumszenarien auf, andere wiederum freuen sich auf die Konfrontation mit dem Kunden:

Richtig zielführend ist beides nicht im Sinne einer guten Zusammenarbeit.

Anstatt sich also mit bedruckten Parolen-Shirts wie „Photoshop installiert zu haben, macht dich nicht zu einem Designer“ einzudecken, möchte ich einmal beide Seiten der Medaillen beleuchten und zwei Fragen in den Raum stellen:

  1. Warum möchte der Kunde alles ändern?
  2. Warum der Designer sich wie ein bockiges Kind bei Korrekturen verhält?

Der Grundstein hierfür liegt stets in der Kommunikation. Im Idealfall, möchte ein Kunde sein Produkt im Markt platzieren, entweder mit eigenen Ideen oder aber auch die kreativen Ideenfindung einer Agentur überlassen. Ab diesem Zeitpunkt ist es essentiell wichtig, sich über den Weg bewusst zu sein.

Das Delegieren einer solche Aufgabe, bedeutet, dass der Gegenüber das Gefühl versteht, was der Auftraggeber vermitteln möchte.

Anfang einer solchen Vermittlung kann immer eine Ist-Analyse sein:
Wo steht das zu vermarkende Produkt am Markt und was ist dementsprechend das Ziel nach der gewünschten Werbemaßnahme. Gleichzeitig ist eine Gegenüberstellung wichtig, bei der festgehalten wird, was eben genau nicht das Ziel sein soll.

Ziel: Eine Marke soll entstehen, die eigenständig und konkurrenzlos im Onlinehandel agiert und ein bestimmtes Produkt an den Endkonsumenten offerieren soll.

Kein Ziel: Einen Onlineshop zu erstellen, um den digitalen Wandel stand zu halten.

Erstes ToDo für beide: Klare Ziele definieren und sogenannte Milestones festlegen. Leider sind hier immer wieder Schwachstellen aufzufinden, wenn einer der Parteien diese nicht kennt. Hierfür bietet sich eine kurze Niederschrift, welche mit dem ersten Angebot feststehen sollte. Auch gut für ein größeres Projekt sind Checklisten, um Arbeitsschritte in ihrer Größe klar zu definieren und auch ein Ende festzuhalten. Diese sollten immer wieder überwacht und auch aktuelle gehalten werden, um jederzeit den aktuellen Stand vorweisen zu können.

Häufig kommen auftretende Probleme in einzelne Arbeitsschritte einem in die Quere. Bevor diese jedoch Überhand nehmen und den eigentlichen Arbeitsschritt behindern, sollten diese aufgeschrieben werden, um im Nachgang bearbeitet werden.

 

Grundsätzlich ist es ein langer Prozess, der zwischen Kunde und Agentur in Gang gesetzt wird. Je mehr kommuniziert wird, und das richtig, desto besser. Lieber den Telefonhörer häufiger in die Hand nehmen als Mails schreiben.

Genau so wichtig, dass man jedoch solche Telefonate auch textlich festhält und sich gegenseitig zuschickt, um eine Übersicht im Zweifel eines personellen Ausfalls zu garantieren, auf beiden Seiten. Ebenso von Vorteil ist das Vermeiden unterschiedlichster Kommunikationswege.

Kommunikation ist das A und O in einem Projektverlauf und sollte in keinster Weise unter den Tisch fallen. Design ist ein maßgeschneidertes Produkt. Mit diesem Grundgedanken sollten alle an einem Strang ziehen und offen miteinander kommunizieren.

 

Wer keine Probleme löst, darf sich nicht wundern, dass sich keiner für das Angebot interessiert.

Peter Sawtschenko